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Dissertation Einreichen Englisch-Hilfen

Re: Doktorarbeit in Englisch übersetzen?

Beitragvon FlimBeam » 28.01.2012, 12:36

Hallo,

sehe das ähnlich wie meine Vorredner. Eine Übersetzung im Nachhinein wäre zu teuer, zu aufwendig (Du braucht ja einen Übersetzer, der das halbwegs versteht, wovon Du schreibst und auch die Fachbegriffe und Sprachgepflogenheiten Deiner Disziplin kennt), zu zeitintensiv. Wenn die Diss fertig ist, hast Du wahrscheinlich alles mögliche zu tun außer diese Übersetzen zu lassen.

Wenn Du noch keine längeren Texte auf Englisch verfasst hast, dann wird es in der Anfangsphase u.U. mühselig (kenne ich von mir selbst). Aber irgendwann ist dieser Punkt vorbei und "flutscht" es einfach. Ich behaupte, dass dieser Zeitpunkt schneller erreicht als Du denkst bzw. wenn er erreicht ist, dann bist Du froh, dass Du diese Anstrengungen auf Dich genommen hast.

Ich weiß natürlich nicht, wie eng Du mit/am MIT während Deiner Diss arbeiten wirst, aber Du wirst sicherlich Kolloquien, Workshops, Konferenzen etc. besuchen. Wenn Du dafür einen Vortrag vorbereitest oder ein Paper einreichen möchtest oder mit jemanden wissenschaftlichen Kontakt knüpfen möchtest und dabei diese Person Deine Arbeit vorstellen willst, musst Du jedes Mal die doppelte Belastung auf Dich nehmen und das ganze übersetzten (lassen).

Es sind sicherlich noch mehr Einzelfälle denkbar (so etwas unvorhergesehenes wie: der deutschsprachige Prüfer wird krank und kann die Arbeit nicht mehr beurteilen, für einen englischsprachigen musst Du die Arbeit zunächst übersetzen lassen, obwohl Du gerade kein Geld dafür hast... ich weiß, manchmal übertreibe ich, aber einen ähnlichen Fall hatte ich mit meiner Masterarbeit...).

Fazit: in Deinem späteren Berufsleben (ob nun Wissenschaft oder IT-Branche) wirst Du auf Englisch kommunizieren müssen (auch schriftlich), dann fange damit am Besten noch in der Diss an; hier hast Du auch einen (zumindest psychologischen) Vorteil - Du bist ein "Anfänger"; später wird es nur noch schwieriger sich das Englische "anzueignen".

Beste Grüße

Allgemeines

Die Veröffentlichung der Dissertation ist Bestandteil der Promotion. Von dieser Veröffentlichung muss innerhalb eines Jahres nach der mündlichen Prüfung eine vorgeschriebene Anzahl Pflichtexemplare bei der Universitätsbibliothek abgegeben werden (bei den Geisteswissenschaften innerhalb von zwei Jahren, außer das Verfahren wird nach der alten PromO von 2008 abgeschlossen). Die Abgabe der Pflichtexemplare der Dissertation sowie deren Form sind in der Promotionsordnung der Universität Stuttgart festgelegt.


DoktorandInnen, die vor Inkrafttreten der Neufassung der Promotionsordnung (01. April 2016) zur Promotion angenommen oder zugelassen wurden, können ihr Promotionsverfahren bis zum 31. März 2024 nach der Promotionsordnung vom 1. September 2011 abschließen.
DoktorandInnen, die bis zum 31. März 2012 gemäß § 21 Abs. 3 der Promotionsordnung vom 01. September 2011 gegenüber der oder dem Vorsitzenden des Promotionsausschusses eine entsprechende schriftliche Erklärung abgegeben haben, können ihr Promotionsvorhaben auch noch nach der Promotionsordnung vom 16. Oktober 2008 abschließen, längstens jedoch bis zum 30. September 2019. Das gleiche gilt für DoktorandInnen, die vor dem 01. Oktober 2011 zur Promotion zugelassen wurden.

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Veröffentlichungsarten

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Richtlinien für die äußere Form der Veröffentlichung

Die äußere Form der jeweiligen Veröffentlichungsart ist im "Merkblatt für Doktorandinnen und Doktoranden über die äußere Form der Dissertationen" (im Anhang zur Promotionsordnung) geregelt.

Auf folgendes ist zu achten:

Muster-Titelblatt (PDF)
nach Anl. 1 PromO
  • Zumindest in den abzugebenden Pflichtexemplaren muss ein Dissertationstitelblatt enthalten sein, das der Anlage 1 in der Promotionsordnung entspricht.
  • Zumindest in den abzugebenden Pflichtexemplaren müssen eine deutsche und eine in der Regel englische Zusammenfassung enthalten sein.
  • Bei der Veröffentlichungsart Verlagsveröffentlichungmuss die gesamte Auflage durch Eindruck der Kennziffer „D 93“ (steht für "Dissertation der Universität Stuttgart") als Dissertation gekennzeichnet sein.
    "D 93" kann nur entfallen, wenn in der kompletten Auflage die Angabe, dass es sich um eine Stuttgarter Dissertation handelt, im Klartext vorhanden ist oder das Dissertationstitelblatt einziges Titelblatt ist.
  • Die Dissertation muss beidseitig bedruckt sein.
  • Als Bindungsart darf keine Ringbindung, sondern muss eine dauerhaft haltbare Bindung, z.B. Klebebindung, gewählt werden.
  • Wegen der langfristigen Archivierung darf kein Recyclingpapier verwendet werden. Nach Möglichkeit sollte die Dissertation auf säurefreiem Papier gedruckt werden.
  • Standardformat der gedruckten Exemplare ist DIN A5.
    In besonderen Fällen, z. B. bei Arbeiten mit größeren Zeichnungen und Tabellen, können andere Formate verwendet werden, möglichst das Format DIN A4. Dieses muss aber je nach Fakultät bzw. Einrichtung vom Promotionsausschuss genehmigt werden.

Weitere Festlegungen erfragen Sie bitte bei dem für Sie zuständigen Dekanat. In Zweifelsfällen entscheidungsberechtigt ist nur der zuständige Promotionsausschuss, nicht die Bibliothek oder die Hauptberichterin/der Hauptberichter (s. § 7 Abs. 1 der PromO).

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Abgabe in der Universitätsbibliothek

Abzugeben sind die Pflichtexemplare sowie die dazugehörigen Unterlagen bei:

Universitätsbibliothek Stuttgart
Team 3, Hochschulschriften, Tausch, Geschenk
Holzgartenstr. 16
70174 Stuttgart

Die „Dissertationenstelle“ befindet sich im Erdgeschoss (Raum 0.098). Bitte vereinbaren Sie zur Abgabe vorher einen Termin mit uns:

Falls Sie nicht persönlich vorbeikommen können, können Sie auch jemand anderen mit der Abgabe beauftragen oder uns Ihre Dissertation sowie die dazugehörigen Unterlagen per Post zukommen lassen. Bitte legen Sie Ihrem Paket einen Brief bei mit Ihren Kontaktdaten (Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse) und der Adresse Ihrer Hauptberichterin/Ihres Hauptberichters.

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Weiteres Vorgehen

Sobald wir alles korrekt und vollständig vorliegen haben, schicken wir 4 Exemplare der Dissertation an die Hauptberichterin/den Hauptberichter (gemäß §13 Abs. 4 der PromO). Diese bzw. dieser vergleicht die Exemplare mit dem Manuskript und meldet die Übereinstimmung durch Weiterleitung eines Exemplars dem jeweiligen Dekanat.
Die Freigabe erfolgt durch die Dekanin/den Dekan bzw. die Vorsitzende/den Vorsitzenden des Promotionsausschusses. Das Dekanat informiert sowohl die Universitätsbibliothek als auch das Prüfungsamt von der Freigabe. Das Prüfungsamt stellt die Urkunde aus und wir nehmen die Dissertation in den Bibliotheksbestand auf und geben ggf. die elektronische Fassung frei.

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Abgeschlossene Dissertationen

Eine Übersicht abgeschlossener Stuttgarter Dissertationen, geordnet nach Fakultäten, finden Sie in dem halbjährlich erscheinenden Verzeichnis "Dissertationen und Habilitationsschriften der Universität Stuttgart".

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Weitere Informationen zur Promotion an der Universität Stuttgart

Informationsseiten der Universität

Informationsseiten der Fakultäten

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